Kulinarisches Rätsel

Letztes Wochenende haben mein Mann und ich liebe Freunde besucht und uns deren neue Heimatstadt angeschaut. Dabei kam natürlich auch das Essen und Genießen nicht zu kurz. Anbei findet ihr eine Grafik mit den Sachen, die wir gegessen haben bzw. die so zumindest auf der Speisekarte standen. Die Bezeichnungen fand ich so herrlich, dass ich sie euch nicht vorenthalten konnte:
kulinarisches_Rätsel
Klingt alles richtig lecker? Das war es auch! Vor allem die vielfältigen Süßspeisen *hhhhhhmmmmmmmmmm* Ich hab über das Wochenende bestimmt 2kg zugenommen. Wisst ihr in welcher Stadt wir (bestimmt nicht das letzte Mal) waren? Und was ist dein Lieblingsbegriff?

Schöne Grüße,
euer Maifräulein

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Wichtelmonster/Sorgenfresser nähen für den guten Zweck

Du wohnst in der Nähe von Stolberg (Aachen)? Und hast Spaß am Nähen für einen guten Zweck?

Dann komm doch mit deiner Nähmaschine vorbei zum 1. Breiniger Nähcafé am Samstag (23.11.) von 15 – 20 Uhr im Kindergarten Breinig. Dort werden kleine Wichtelmonster (ähnlich der Sorgenfresser), Mützen und weitere Sachen für krebskranke Kinder gemeinsam genäht und dann an die Krankenhäuser in der Region verteilt. Das ganze läuft über den Verein „Viel Farbe im Grau e.V.“ Eine Übersicht der bereits genähten Wichtenmonster etc. von anderen, deutschlandweit organisierten Nähcafés findest du auf der Facebookseite des Vereins.

Ich werde am Samstag dabei sein und freu mich schon auf Gleichgesinnte. Wer auch Lust hat vorbei zukommen, kann sich bei mir melden. Dann vermittle ich die Kontaktdaten der Organisatorin.

Schöne Grüße,
Maifräulein

PS: Ich war über das Wochenende in Wien und hab doch dort tatsächlich eine andere Schnabelina-Bag live an einer Passantin entdeckt. Das Schnittmuster fällt halt auf. Hatte meine Tasche auch dabei 🙂 hab die Passantin aber leider nicht angesprochen.

Taschenschwestern – gleicher Schnitt und doch ganz anders

Diese Woche hab ich zwei kleine Taschen nach dem kostenlosten Tutorial „Open Wide Zippered Pouch“ von Noodlehead genäht. Das Tutorial ist super erklärt und die Taschen hatte ich bereits 2x erfolgreich genäht. Hier kommen daher jetzt Nummer 3 und 4 in der kleinsten Größe:

Zum Vergrößern einfach auf ein Bild klicken.

Die Glückspilz-Variante ist für mich und die elegantere Version für eine liebe Freundin zum Geburtstag! Liebevoll verziert, wie ich das halt so mag und seit meiner Schnabelina-Bag bin ich ja auch ein Fan von Paspeln 🙂

Die Glückspilz-Variante hab ich mit Bodentüchern aus dem Discounter gefüttert (mein Standard) und die grün-blaue hab ich mit Vlieseline H250 hinterbügelt (heißt das wirklich „hinterbügelt“?). Einfach um mal den Unterschied zu testen. Die Tasche mit Vlieseline ist etwas steifer und gefällt mir für diesen Zweck besser. Werd ich wohl in Zukunft noch öfter so machen.

Verwendung findet die Tasche bestimmt als Kosmetiktasche, Erste-Hilfe-Tasche oder für sonstigen Mädchenkram. Und es werden bestimmt noch weitere Taschenschwestern folgen – auf dass es eine große Familie wird, denn Weihnachten kommt in großen Schritten. Apropos: Was näht ihr denn so als Weihnachtsgeschenke?

Schöne Grüße,
euer Maifräulein

PS: Und ab geht’s damit zu RUMS.

Weihnachtswichteln für Fremde

Kurzmitteilung

Wer hat Spaß daran jemand anderem eine kleine Freude zu machen? ICH

Deshalb hab ich mich für das X-Mas Wichteln 2013 angemeldet. Da bekommt man einen Partner per Zufall zugeteilt, für den man ein Wichtelgeschenk zu Weihnachten bastelt. Also einem völlig Fremden und im Gegenzug bekommt man selbst ein Wichtelgeschenk. Ich finde das lustig und wollte das mal ausprobieren. Wenn ihr auch Lust habt ein bisschen Freude zu verbreiten, hier gehts zum Mitmachen:

Mal schauen, was ich dann nähe. Und bin natürlich auch gespannt, was ich dann erhalte. Natürlich werde ich dann Ende Dezember hier darüber berichten.

Schönes Wochenende wünscht euch,
das Maifräulein

schokoladenfreier Adventskalender aus Filz

ribbon_DIYLetztes Jahr wollte ich gern einen Adventskalender selber basteln, aber ohne die üblichen Süßigkeiten. Und dann hab ich im Internet einen ganz tollen, großen Tannenbaum-zum-Selberschmücken-Adventskalender entdeckt. Und mir gedacht: Ach, den kannst du dir auch selber machen. Gesagt, getan. Und so sieht jetzt unsere Version (am 24.12.) aus:

Adventskalender

In jeder kleinen Tasche befindet sich ein Anhänger aus Filz oder Stoff, der dann an den großen Baum gehangen werden darf. Et voilà, dann hat man am 24. Dezember bereits einen fertig geschmückten Baum.

Wer partout nicht auf Süßigkeiten verzichten möchte, kann diese auch noch mit in die Täschen reinpacken. Vielleicht auch nur zu besonderen Anlässen wie Nikolaus oder an den Adventssonntagen. Da meine Jungs letztes Jahr erst 2 Jahre und <1 Jahr alt waren, hab ich die Anhänger immer erst am Vorabend reingepackt, damit nicht schon vorher alles aufgehangen wird. Ich glaube, dass werde ich dieses Jahr auch wieder so machen.

Die Erstellung des Adventskalenders hat einiges an Zeit benötigt: Material besorgen und bestellen (Filz, Knöpfe, Bänder, Verzierungen), schöne Anhänger-Motive finden (da hab ich mich wieder von der Originalvorlage und der Google-Bildersuche inspirieren lassen) und schließlich den Baum, die Taschen und die Anhänger nähen. Ehrlich gesagt, hat das Nähen der 24 Anhänger am längsten gedauert. Da ich sie natürlich auch liebevoll verzieren wollte 🙂 und das teilweise nur per Hand geht.

Deshalb hab ich mir es dann mit den Zahlen für die Taschen leicht gemacht und dafür Buttons von 1-24 aus dem Nanu-Nana genommen (hat mir meine Mutter geschenkt).

Also falls ihr auch so einen wiederverwendbaren Adventskalender basteln wollt, dann solltet ihr jetzt anfangen. Denn immerhin sind es nur noch gut 4 Wochen bis Anfang Dezember. Mein Kalender ist ziemlich groß (1,16 x 0,62 m) und die einzelnen Taschenquadrate sind 9 x 9 cm groß. Aus designtechnischen Gründen hab ich insgessamt 25 Taschen genäht und die letzte einfach als Label genutzt (= „made by mama“ aufgestickt). Den Tannenbaum und die Aufhängungslaschen hab ich per Hand genäht. Die Taschen (=Filzquadrate) einfach an 3 Seiten mit meiner Nähmaschine aufgenäht. Da war allerdings etwas Geduld nötig. Denn der Kalender musste für jede Naht anders unter der Maschine drapiert werden z.B. mit Einrollen. Aber dafür sind die Taschen jetzt auch schön stabil für kleine Kinderhände.

Materialliste:

  • Bastelfilz in unterschiedlichen Farben:
    • weiß für den Hintergrund (mind. 1,16 x 0,62 m), 5mm dick
    • gelb und dunkelgrau für die Taschen (je Farbe 0,25 x 0,62 m (Standardbreite bei Filz von buttinette)), 3mm dick
    • hell- und dunkelgrüner „Bauschfilz“ (keine Ahnung, wie das korrekt heißt) für den Tannenbaum und ein Rest braun für den Baumstamm
  • 24 Knöpfe (können auch unterschiedlich aussehen und damit als „Weihnachtsbaumkugeln“ fungieren)
  • Stab für die Aufhängung
  • 24 Anhänger
  • Bänder für die Aufhängung der Anhänger
  • für die Anhänger und deren Verzierung: Stoffreste, Filzreste, Zackenlitze, Stickgarn, kleine Knöpfen, Pailletten, kleine Perlen, evtl. etwas Füllwatte, Glöckchen, …
  • Rollschneider (damit lassen sich die Filzplatten gut schneiden) mit Matte
  • Nähmaschine
  • Schere, Bleistift
  • Nähnadel und Garn

Einen großen Teil der Anhänger hab ich als Vorlage bei „Homemade by Jill“ gefunden. Dort könnt ihr euch die Anhängervorlage kostenlos downloaden. Für weitere Anhänger einfach mal bei Google oder Pinterest suchen.

Falls ihr weitere Fragen zu den Abmaßen oder zur Herstellung benötigt, dann her damit!

Bin schon gespannt, ob sich meine Jungs am 1. Dezember darum streiten, wer als erstes einen Anhänger an den Tannenbaum hängen darf. 🙂

Und weil heute Dienstag ist, gehts damit ab zum Creadienstag und zum Weihnachtszauber.

Schöne Grüße,
Maifräulein

Getaggt oder 2 x 10 Fragen

getaggt

Hallo zusammen,ich bin in den letzten Tagen zweimal getaggt worden (von Sani Hachidori und herzensüß), d.h. ihr habt jetzt die Chance mehr über mich zu erfahren:

Hier die Spielregeln:
– Beantworte die 10 Fragen, die der Tagger dir gestellt hat.
– Denke dir selbst zehn Fragen aus, die du den Bloggern, die du taggen möchtest, stellst.
– Such dir zehn Blogs aus, die unter 200 Follower haben und tagge sie.
– Erzähle es den glücklichen Bloggern (wichtig, sonst gerät das Ganze etwas ins Stocken).
– Zurücktaggen ist nicht erlaubt.

geantwortet

Hier meine Antworten auf eure Fragen:
1. Was ist der schönste Moment, den du mit alten Menschen oder Kindern erlebt hast?
Jedes Mal das (Wieder-)Entdecken der Welt mit meinen beiden Jungs, z.B. dass Schmetterlinge Rüssel haben. Habt ihr das schon mal live gesehen?
2. Bei welchem Film hast du schon geweint?
Da ich nah am Wasser gebaut bin, hab ich schon bei mehreren geweint. Aber immer wieder Tränchen verdrücken muss ich bei „Das Leben ist schön“.
3. Spielst du ein Instrument und wenn ja, welches?
Leider nicht. Hab das nie gelernt. Aber wenn ich die Zeit nehmen wollen würde eins zu lernen, dann wahrscheinlich Klavier.
4. Was ist deine größte Macke?
Dass ich alle Entscheidungen ziemlich lange abwäge und alle Vor- und Nachteile überdenke.
5. Wonach bist du total verrückt?
Im Sinne von „süchtig“: nach Pinterest. Dort könnte ich stundenlang stöbern und mich inspirieren lassen.
6. Was für ein Motto hättest du am liebsten mal als Mottoparty?
„Hochzeits-Revival“ = alle Gäste erscheinen in ihrem Hochzeits-Outfit, also Brautkleid und Anzug
7. Was steht auf deiner persönlichen Bucket List?
Einmal Nordlichter sehen
8. Beschreibe dich in drei Worten.
neugierig, organisiert, vielseitig interessiert
9. Wie bist du zum Bloggen gekommen?
Ich hab schon immer viel auf anderen Blog gelesen und da ich auch gern mit Grafiken herumspiele und Medieninformatik studiert habe, kam der Wunsch auf, dass mit dem Bloggen doch einfach mal auszuprobieren und so verschiedene Leidenschaften zu verbinden. Und ich hab inzwischen gemerkt, dass mir das Bloggen und Blog designen viel Spaß macht.
10. Was ist deine Lieblingsjahreszeit?
Da kommt ihr sogar selbst drauf: Bitte einmal meinen Blognamen lesen und dann kombinieren 😉  nämlich: Frühling – weil man dann draußen die ersten Sonnenstrahlen genießen kann und alles wieder grünt und blüht

Tagging-Fragen Teil 2:
1. Welches Thema war dein allererster Posttitel?
2. Welches ist dein Lieblingswerk und warum?
Das ist eine einfache Frage: Meine brandaktuelle „Schnabelina-Bag“. Weil das meine erste selbstgenäht Handtasche ist und ich super stolz auf das Design und das Ergebnis bin.
3. Was ist dein aktuelles Projekt?
Erwischt! Ich hatte doch schon erwähnt, dass ich vielseitig interessiert bin, also meine aktuellen Projekte: Halssocke für den Luppes, Herbstkissen für die Couch, Stickbild für mich, gepresste Blätter mit den Jungs, …
4. Dein schönstes Erlebnis im letzten Urlaub!?
Strandspaziergang in Holland mal nur zu zweit
5. Wie verbringst du Weihnachten?
Da meine Familie leider weit verteilt in Deutschland wohnt, stellt sich diese Frage jedes Jahr aufs Neue. Wahrscheinlich wird es (wieder mal) auf eine Deutschlandreise mit 3 Stationen hinauslaufen.
6. Welches ist dein Lieblingsoutfit im Herbst?
braune Lieblings-Stiefeletten und mein langer Softshell-Mantel
7. Wo holst du dir kreative Anregungen?
überall, da ich mit offenen Augen durch die Welt streife:
im Internet (Blogs, Pinterest, Newsletter), in Zeitschriften, in Buchläden, in Katalogen, in Dekoläden, bei Freunden, …
8. Wie heißt deine Lieblingsblume?
Da muss ich nicht lange überlegen: die Hortensie.
9. Was steht alles auf deiner to do-Liste in der nächsten Zeit?
siehe meine to-sew-Liste
10. In welches Land würdest du auswandern?
Dafür kenn ich noch zuwenig Länder, d.h. ich müsste erstmal reisen um verschiedene Länder besser kennenzulernen. Aber spontan? Da würde ich mich in Holland wohlfühlen.
So jetzt wisst ihr mehr über mich.

Ich tagge folgende Blogs, aus denen ich mir unter anderem meine Inspiration hole:

befragt

Und jetzt die Fragen an meine getaggten Blogger:
1. Was ist dein Lieblingswort/-motto?
2. Womit kann man dir eine Freude machen?
3. Welchen Film hast du als letztes im Kino gesehen?
4. Worüber hast du noch nie gebloggt und warum?
5. Welche Zeitung/Zeitschrift/Magazin liest du regelmäßig?
6. Was hast du als Letztes gelernt?
7. Was ist dein Lieblingstrick/-tipp beim Handarbeiten?
8. Welchen Traum hast du dir schon erfüllt?
9. Wie hast du deinen Blogtitel ausgewählt?
10. Bei wem wolltest du dich eigentlich schon immer mal bedanken?

Würde mich freuen, wenn ihr meine Fragen beantwortet, aber es ist kein Muss!

Schöne Grüße,
Maifräulein

Es ist vollbracht: meine Schnabelina-Bag ist fertig!

Juhu!!

IMG_0784.JPGMein Näh- und Wochenprojekt „Schnabelina-Bag“ habe ich gestern Abend gegen 23 Uhr erfolgreich abgeschlossen. Meine erste eigene Handtasche hab ich genäht und heute schon ausgeführt. Fazit: super Größe, lässt sich bequem tragen und einfach mein Design = stolz wie Oskar.

Klar würde ich jetzt das ein oder andere noch besser machen… Aber das ist ja immer so. Und ich war überrascht, wie gut alles geklappt hat. Lag bestimmt auch an dem ausführlich bebilderten und einfach geschriebenen Tutorial von Schnabelina. Kann ich nur weiterempfehlen.So sieht mein Meisterwerk jetzt insgesamt aus:

Und während des Nähen sahen die Einzelteile wie folgt aus:

Der Vollständigkeit halber hier der gesamte Prozess: Beginn und Zwischenstand

Insgesamt hab ich etwa >15h an der Tasche gesessen, aber es hat mir total viel Spaß gemacht und ich bin mächtig stolz auf das Ergebnis und werd sie daher auch fleißig ausführen. Gefällt euch meine Tasche auch so gut wie mir?

Schöne Grüße,
euer Maifräulein

PS: Endlosreißverschlüsse und ich können vielleicht doch noch Freunde werden. Denn beim zweiten Reißverschluß hatte ich den Dreh des Einfädelns innerhalb von Sekunden raus (im Gegensatz zu 2 x 10 min beim ersten).

PSPS: Und ab gehts damit zum „Sewing SaSu“.

Zwischenstand: Schnabelina-Bag

Kurzmitteilung

Hallo,

vor kurzem habe ich erzählt, dass ich mir eine Handtasche namens „Schnabelina-Bag“ nähen möchte. Gesagt, getan. Naja, fertig bin ich noch nicht, daher hier ein kurzer Zwischenstand zu meiner Schnabelina-Tasche:

  • Außenseiten inkl. Reißverschlußtaschen sind komplett
  • 4m Paspelband aus Kordel und Ripsband selbst hergestellt
  • Reißverschluss-Erweiterung ist genäht
  • mit Endlosreißverschlüßen steh ich auf Kriegsfuß (vor allem abends 22 Uhr)

Und hier ein erster Eindruck in Fotos:

fehlen also nur noch:

  • Seitenteile
  • Außentasche zusammennähen
  • Eckpatches
  • und das gesamte Innenleben samt Unterteilung 🙂

und der Plan ist diese Woche die Tasche fertig zu machen. Daher husch ich jetzt schnell an meine geliebte Nähmaschine, damit ich auch bald das Gesamtwerk zeigen kann. Also seid gespannt auf das Ergebnis (ich bin es auch).

Schöne Grüße,
euer Maifräulein

Feiertag im doppelten Sinn oder Stoffmarkt in Kerkrade

Hallo,

wie angekündigt folgt hier mein Beitrag zum Stoffmarkt in Kerkrade diese Woche: Am vergangenen Donnerstag (03. Oktober) war ja Feiertag und für alle Nähbegeisterten in der Region Aachen ist dies ein doppelter Feiertag:

  1. ist dies der Tag der deutschen Einheit und man hat frei.
  2. kann man somit zum halbjährlichen Stoffmarkt direkt über die Grenze nach Kerkrade in Holland fahren.

Der Stoffmarkt wird von einem holländischen Anbieter („Stoffenspektakel“) durchgeführt und man findet dort von auf dem Marktplatz etwa 100 Stände gefüllt mit den tollsten Stoffen zu moderaten Preisen und sämtlichem Zubehör, was man noch so benötigt.

Ich bin sehr froh, dass es diesen Feiertag gibt, denn

  1. hat der Ehemann da auch frei und kann somit auf die Kinder aufpassen, d.h. man kann sich in Ruhe umschauen.
  2. könnte ich ohne den Tag der deutschen Einheit überhaupt nicht einfach mal schnell nach Holland fahren, weil ich eigentlich aus Ostdeutschland stamme.

Zum Frühstück gab es frische Brötchen vom Bäcker und folgendes vom besten Ehemann:

Erkennt ihr das Papier? ;-)

Erkennt ihr das Papier? 😉

Da kann der Tag doch nur gut starten, oder?

Hier einfach ein paar Eindrück vom Markt selbst bei schönstem Sonnenschein:

Und hier meine Ausbeute:

Stoffmarkt_Ausbeute

3x Baumwollstoff und 4x Motivjersey

Insgesamt 7 Stoffe (eigentlich wenig im Vergleich zu meinen vorherigen Besuchen ;-)) und noch ein bisschen Tüddelkram wie Velour-Aufbügelbilder, Gurtband, etc. damit war der Origami-Schwan jedoch auch mehr als aufgebraucht. Über die Motivjerseys freue ich mich besonders, daher hier noch mal im Detail:

Ihr dürft gespannt sein, was ich daraus zaubere. Ich bin mir da selbst noch nicht ganz sicher. Bisher möchte ich langärmelige Shirts für die Jungs aus dem Fuchs- und Waldjersey machen. Hat dafür jemand einen guten Tipp für ein Schnittmuster (Größe 80-92)?

Schöne Grüße,
euer Maifräulein

PS: Für alle, die den Stoffmarkt in Kerkrade verpasst haben, die nächste Chance dort bietet sich am 01. Mai 2014. Da ist nämlich wieder mal Feiertag in Deutschland, aber nicht in Holland 🙂

Schnabelina-Bag oder Wer zu spät kommt, kann aus den Fehlern von den anderen lernen.

Hallo,

zur Zeit geistern ganz viele tolle, selbstgenähte Taschen im Internet rum. Besonders oft liest man dabei, dass dies eine „Schnabelina-Bag“ ist. Bitte was? Schnabelina ist eine Bloggerin, die sehr viel näht, und ihr Wissen auch oft in kostenlosen (!) E-Books weitergibt. Vor kurzem fand ein Sew-Along (alle nähen gleichzeitig zuhause) mit ihrem neuen Schnittmuster der „Schnabelina-Bag“ statt.

logosewalongklein

Als ich die Beispieltasche gesehen habe, wusste ich sofort: Die will auch haben (= mir nähen) in der small-Version. Also Schnittmuster ausgedruckt, zusammengepuzzelt und Material gesucht. Das letzte hat am längsten gedauert. Erst konnte ich mich nicht zwischen meinen vielen schönen Stoffen entscheiden und dann fehlten halt noch so Sachen wir Gurtband, Schrägband (in der richtigen Farbe) und Vlies. Das Vlies hab ich jetzt bei buttinette bestellt und ich hoffe es kommt ganz bald. Damit ich endlich mit meiner Tasche loslegen kann. Oranges Gurtband hab ich nämlich gestern auf dem Stoffmarkt in Kerkrade (zu meiner Ausbeute mehr in den nächsten Tagen) erstanden. Nur dazu passendes Schrägband hatten die leider nicht 😦 Also werd ich mir selbst welches aus orangen Stoff machen und daraus dann eine Paspel für die Tasche. Zur Zeit sieht es in meinem „Kreativlabor“ (ja, das steht auch draußen dran) noch eher so aus:

SchnabelinaBag_1

Ich bin gespannt, wie das Endergebnis dann aussieht und werde hier natürlich berichten. Der Sew-Along selbst ist bereits beendet, aber das kann für mich ja eigentlich nur von Vorteil sein. Falls ich mir nämlich wirklich die Zeit nehmen sollte die Kommentare zu den einzelnen Tagesbeiträgen zu lesen, könnte ich bestimmt eigene Fehler vermeiden. Also vorausgesetzt ich lese sie wirklich und denke nicht (so wie immer): „Ach, das krieg ich schon irgendwie hin“ 😉 Mal schauen.